Die Luxemburger Finanzaufsicht CSSF und die deutsche Aufsicht Bafin haben erneut Warnmeldung verschicken müssen, da offenbar Betrüger vom guten Namen zweier bekannter Finanzdienstleister profitieren wollen.

Im Falle der Warnung aus dem Herzogtum geht es um die Bank Julius Baer Europa S.A. Nach Angaben der CSSF geben Personen in krimineller Absicht vor, als Vertreter der "Julius Baer Group" oder der “Banque JuliusBaer & Cie SA" zu handeln, wobei sie Verbrauchern ein Investmentprodukt mit dem Namen "Vision“ anbieten. Dabei scheuen sie nicht einmal davor zurück, die Namen von echten Mitarbeitern und Vorständen der Bank Julius Baer Europa zu missbrauchen.

Die Masche ist nicht neu. So hat die CSSF erst neulich vor Betrügern gewarnt, die den guten Namen des US-Vermögensverwalters Wellington Management mit Sitz in Boston für ihre Zwecke geekapert hatten. Im Februar wies sie darauf hin, dass Betrüger unter dem Namen "Insight Managed Funds", die Marke der BNY-Mellon-Boutique Insight Investment missbrauchten.

Betrüger versuchen weiter den guten Namen von Acatis zu nutzen
Auch in Deutschland setzen Kriminelle auf diese Methode. Die deutsche Finanzaufsicht hat nun sogar eine Warnmeldung aktualisieren müssen: Bereits Ende März meldete sie, dass Betrüger mit den Unternehmen "Acatis Investment“ und "Acatis Investition“ aus der Verwechslung mit der  Acatis Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft um Starmanager Hendrik Leber illegales Kapital schlagen wollen.

Die Acatis Investment trete inzwischen aber auch unter dem Namen “Acatrades.com“ auf und behauptet auf  der Internetseite wahrheitswidrig, über eine Erlaubnis der Bafin zu verfügen. (jb)