Finfluencer aufgepasst: Bei diesen fünf Punkten schaut die Bafin hin
Finfluencer sind für viele Menschen längst eine Alternative zur klassischen Finanzberatung. Doch ihre Reichweite kann rechtliche Fallstricke mit sich bringen. Bafin-Exekutivdirektor Thorsten Pötzsch nennt fünf Punkte, die Finanz-Influencer unbedingt beachten sollten.
Finfluencer erreichen über Instagram, Tiktok und andere soziale Netzwerke ein Millionenpublikum. Gerade jüngere Menschen nutzen ihre Inhalte, um sich über Geldanlage und Finanzprodukte zu informieren. Aus Sicht der Finanzaufsicht Bafin bringt diese Reichweite allerdings auch erhebliche Verantwortung mit sich.
Menschen zwischen 18 und 45 Jahren informieren sich besonders häufig über soziale Medien zu Finanzthemen, schreibt Thorsten Pötzsch, Exekutivdirektor Wertpapieraufsicht/Asset-Management bei der Bafin, in einem ursprünglich für "Business Insider Deutschland" verfassten Gastbeitrag, den die Behörde nun auch auf ihrer Website veröffentlicht hat. Eine Bafin-Umfrage aus dem Jahr 2024 habe ergeben, dass für rund 60 Prozent dieser Altersgruppe Finfluencer eine gute Alternative zur professionellen Beratung seien. Vielen Nutzern sei allerdings nicht bewusst, dass Finfluencer für ihre Empfehlungen häufig bezahlt würden. Dies habe sich auch in einer aktuellen Bafin-Umfrage unter Nutzern von Kryptowerten gezeigt.
"Auch in diesem Markt gibt es schwarze Schafe"
Pötzsch sieht in Finfluencern grundsätzlich durchaus einen Nutzen. "Finfluencer können wertvolle Arbeit leisten, indem sie fundiert zu vielfältigen Finanzthemen informieren", schreibt der Bafin-Exekutivdirektor. Zugleich schränkt er ein: "Nicht alle Finfluencer sind seriös. Auch in diesem Markt gibt es schwarze Schafe."
Wer sich in sozialen Medien zu Finanzthemen äußere, müsse zudem beachten, dass er sich nicht im rechtsfreien Raum bewege. Die Bafin beschäftigt sich nach Angaben von Pötzsch deshalb schon seit längerem mit Finanztipps in sozialen Medien. Aus Sicht der Aufsicht sind dabei vor allem fünf Punkte entscheidend – klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke. (mb)














