Seit die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, besteht für die Aufsichtsbehörden die Möglichkeit, Verstöße gegen das Datenschutzrecht mit saftigen Bußgeldern zu ahnden. Diese können sich auf bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des konzernweiten Jahresumsatzes belaufen. Vor dem Inkrafttreten der DSGVO bewegte sich der Bußgeldrahmen in einer Größenordnung von bis zu 300.000 Euro.

Die Höhe des Bußgeldes hängt von verschiedenen Kriterien ab:

  • Art, Schwere und Dauer des Verstoßes
  • Vorsätzlichkeit oder Fahrlässigkeit des Verstoßes
  • Maßnahmen zur Minderung des Schadens
  • Grad der Verantwortung unter Berücksichtigung der technischen und organisatorischen Maßnahmen
  • Zusammenarbeit mit der Datenschutzbehörde
  • Kategorien der betroffenen Daten
  • Einhaltung von bereits angeordneten Maßnahmen

Jede Woche ergehen in den USA Geldbußen in Höhe von rund 450 Millionen US-Dollar wegen Verstößen gegen die europäische DSGVO. Hierzulande sind Bußgelder in Millionenhöhe bislang zwar ausgeblieben. Für Unternehmen ist das aber keinesfalls ein Grund, sich in Sicherheit zu wiegen. Die international tätige Sicherheitssoftware-Firma Sophos hat daher fünf wirkungsvolle Tipps zur Vermeidung von DSGVO-Verstößen wie Datenverlust zusammengestellt. Sie sind mit überschaubarem Aufwand für jedes Unternehmen umsetzbar  – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)