Das Landgericht Mannheim hat einen ehemaligen Vorstand des Vermögensverwalters Performance IMC wegen Kreditbetrugs in Tateinheit mit Urkundenfälschung zu einer Freiheitsstrafe von 17 Monaten zur Bewährung verurteilt. Das Urteil sprach das Gericht am 13. Februar. Eine entsprechende Meldung des "Private Banking Magazins" bestätigte ein Gerichtssprecher auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE.

Andere Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim gegen den Vorstand und weitere zehn Personen wegen des "Verdachts der Marktmanipulation, der Untreue und des Betrugs" im Zusammenhang mit Anleiheemissionen sind davon nicht betroffen. Sie laufen nach derzeitigem Stand weiter (FONDS professionell ONLINE berichtete ausführlich). Das kürzlich ergangene Urteil gegen den früheren Vorstand ergab sich offenbar als Nebeneffekt aus den Ermittlungen zu der Marktmanipulation. (jb)


Hinweis der Redaktion: In unserer Meldung vom 1. März 2019 hatten wir zunächst den Inhalt einer Pressemittelung des Landgerichts zitiert. Wir weisen darauf hin, dass es sich bei diesem Zitat um eine Pressemitteilung anlässlich der Anklageerhebung, nicht jedoch anlässlich der Verurteilung des ehemaligen Vorstands des Mannheimer Vermögensverwalters handelte, der nicht zusätzlich wegen Kreditbetruges zum Nachteil einer Versicherung (zur Erlangung einer Bürgschaft) verurteilt wurde. Auch äußerte sich das Landgericht anlässlich der Verurteilung nicht zur entstandenen Schadenshöhe.