Finanzanlagenvermittler mit Erlaubnis nach Paragraf 34f Gewerbeordnung sollten eine wichtige Frist nicht versäumen: Zum 31. Dezember muss der Bericht ihres Wirtschaftsprüfers für das Jahr 2018 bei der zuständigen Behörde – in den meisten Fällen ist das die Industrie- und Handelskammer – vorliegen.

"Achtung: Toleranzgrenzen gibt es nicht! Fristversäumnisse ziehen Bußgelder nach sich!", warnt der Maklerpool BCA in einem aktuellen Rundschreiben an seine Partner (welche Bußgelder drohen können, erfahren Sie hier).

Nicht zu lange warten
Fand im vergangenen Jahr keinerlei Anlageberatung oder -vermittlung statt, können Gewerbetreibende auch eine "Negativerklärung" abgeben. Allerdings sei nicht nur der Umsatz maßgeblich, erinnert die BCA. Auch eine Beratung, die nicht in einer Transaktion ende, müsse dokumentiert werden und sei daher prüfungsrelevant.

Der Maklerpool rät seinen Partnern, den Auftrag für das Testat nicht allzu spät zu erteilen. "Erfahrungsgemäß werden die letzten Wochen vor dem Stichtag, vor allem bei den Prüfern, sehr eng", heißt es in dem Schreiben. (bm)