Mangelnde Geldwäscheprävention: Bafin rügt Raisin Bank
Die Finanzaufsicht Bafin hat Mängel in der Geldwäscheprävention bei der Raisin Bank festgestellt. Das Institut betont, alle Auflagen inzwischen erfüllt zu haben.
Die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin hat einige Lücken in der Geldwäscheprävention bei der Raisin Bank entdeckt und das Institut angewiesen, diese zu beheben.
"Die Mängel betreffen beispielsweise die Risikoanalyse, die Risikobewertung von Kundinnen und Kunden, das EDV-Monitoring und die Erfüllung der Pflichten des Geldwäschebeauftragten", teilte die Behörde mit. "Die Mängel haben erhebliche Auswirkungen auf die Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung durch das Institut."
Kooperation "in vollem Umfang"
Die Raisin Bank betonte in einer eigenen Mitteilung, sie habe "in vollem Umfang mit der Bafin kooperiert". Nach Angaben des Instituts ist die vollständige Abarbeitung der Mängel aus den Jahren 2021 und 2022 inzwischen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung 2024 bestätigt worden.
Die Raisin Bank gehört seit 2019 zur deutschen Einlagenplattform Raisin, die unter anderem für ihre Marke "Weltsparen" bekannt war. Zu den prominenten Investoren von Raisin zählen die Deutsche Bank, Goldman Sachs und Paypal.
Börsenpläne unklar
Das "Handelsblatt" hatte 2023 berichtet, Raisin prüfe Optionen für einen möglichen Börsengang im Jahr 2025. Ein Unternehmenssprecher erklärte am Montag (25.8.) jedoch gegenüber der Nachrichtenagentur "Bloomberg", es gebe aktuell "keine konkreten Pläne" für einen solchen Schritt. (mb/Bloomberg)













