Jedes Jahr wechseln in Deutschland Vermögenswerte von schätzungsweise mehr als 100 Milliarden Euro durch Schenkungen oder Erbschaften den Besitzer. Dennoch beschäftigen sich viele Menschen erst spät oder gar nicht mit ihrer privaten Nachfolgeplanung. Nach Einschätzung des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland) führt das häufig zu Streit, unnötigen Kosten oder steuerlichen Nachteilen.

"Es gibt rund um das Erbe sehr viele Missverständnisse und zudem unzureichendes Wissen", sagt Maximilian Kleyboldt, Vorstand des FPSB Deutschland und Direktor im Wealth Planning der Privatbank Bethmann HAL. Wer seinen Nachlass frühzeitig regelt, könne Angehörige entlasten und die Vermögensübertragung gezielt gestalten. "Die private Nachfolgeplanung umfasst dabei weit mehr als das Aufsetzen eines Testaments", erläutert Kleyboldt.

Welche acht Punkte bei der privaten Nachfolgeplanung besonders wichtig sind, zeigt unsere Bilderstrecke. (mb)


Der World Financial Planning Day ist ein internationaler Aktionstag des Financial Planning Standards Board, der die Bedeutung ganzheitlicher Finanzplanung und finanzieller Bildung in den Mittelpunkt stellt. In Deutschland wird er als neues Premium-Event für Financial Planning, Wealth Management und Investmentstrategien etabliert und gemeinsam vom FPSB Deutschland und FONDS professionell veranstaltet.

Am 7. Oktober 2026 treffen sich führende Vertreter der deutschsprachigen Financial-Planning- und Wealth-Management-Branche in der Kölner Flora. Die Veranstaltung richtet sich an Finanzplaner, Vermögensverwalter, Private Banker, Family Offices und erfahrene Allokationsentscheider. Neben Fachvorträgen steht vor allem der Austausch auf Entscheider-Ebene im Fokus. Begleitet wird das Event von führenden Fondsgesellschaften und weiteren Marktteilnehmern.