Florian Homm, einer der schillerndsten und umstrittensten Investoren im deutschsprachigen Raum, wurde in der Schweiz wegen Untreue und mehrfacher Urkundenfälschung zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt, die zur Hälfte zur Bewährung ausgesetzt wurde, berichtet die Nachrichtenagentur "Bloomberg". Der Finanzjongleur (Spitzname "Der Plattmacher"), der im Januar nicht zum Prozess erschienen war, erhielt zudem eine Geldstrafe in Höhe von 120.000 Franken (rund 109.000 Euro), die ebenfalls für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Hinsichtlich ebenfalls angeklagter Betrugstaten in Höhe von angeblich 200 Millionen US-Dollar stellte das Gericht das Verfahren ein, weil diese in den USA begangen worden waren und die Schweizer Justiz daher nicht zuständig sei. Homm hat die Auslieferung an die USA in dieser Sache verhindert. (mb)