Finanzanlagen- und Versicherungsvermittler in Sachsen müssen ihre Büros für den Publikumsverkehr schließen. Das geht aus der aktuellen "Sächsischen Corona-Notfall-Verordnung" hervor, die seit Montag (22.11.) gilt. Video- oder telefonische Beratungen bleiben natürlich möglich.

"Die Öffnung von Reisebüros, Versicherungsagenturen, Vermögensberatungsbüros, Unternehmensberatungsbüros, Finanzdienstleistungsbüros mit Ausnahme der Banken und Sparkassen, für Publikumsverkehr ist untersagt", heißt es in der Verordnung. Damit ist Sachsen das erste Bundesland, das während der vierten Welle der Corona-Pandemie Beschränkungen für Vermittler beschlossen hat. In keinem anderen Bundesland ist die Inzidenz aktuell so hoch.

Die Verordnung gilt bis einschließlich 12. Dezember 2021. Welche Regeln danach greifen, wird die Staatsregierung mit Blick auf das Infektionsgeschehen entscheiden. (bm)