Die V-Bank hat als erste reine Depotbank in Deutschland die EU-weite MiCAR-Lizenz (Markets in Crypto-Assets Regulation) erhalten. Das teilt das Spezialinstitut für Vermögensverwalter und Family Offices mit. Mit der EU-weiten Lizenz für Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte, die in ganz Europa zuletzt 58 Gesellschaften hatten, kann die Bank ihre Angebote auch im Ausland weiter ausbauen.

Die MiCAR-Verordnung harmonisiert den Umgang mit digitalen Vermögenswerten in Europa und sorgt für einen einheitlichen europäischen Standard. Ziel der Verordnung ist es, Innovationen im Bereich der digitalen Vermögenswerte zu fördern und zugleich Marktstabilität und Anlegerschutz sicherzustellen. Damit soll sie das Vertrauen in den europäischen Kryptomarkt stärken und neue Chancen für regulierte Finanzinstitute schaffen.

"Wichtige Grundlage für die nächste Entwicklungsstufe"
"Die MiCAR-Lizenz ist eine wichtige Grundlage für die nächste Entwicklungsstufe digitaler Finanzdienstleistungen. Wir sind sehr stolz darauf, hier zu den ersten im Markt zu gehören. Unsere Geschäftspartner haben somit die Möglichkeit, ihren Kunden die sichere und rechtskonforme Verwahrung digitaler Vermögenswerte anzubieten", lässt sich Stefan Lettmeier, Vorstand der V-Bank, zitieren.

Die V-Bank ist bereits im Bereich digitaler Vermögenswerte tätig: Sie bietet Kryptoverwahrlösungen, Handel und Abwicklung von Kryptowährungen sowie die technische Abwicklung tokenisierter Wertpapiere und Fondsanteile an. Erst im Sommer hat sie nach eigenen Angaben die eigene Verwahrung von Tokens umgesetzt. Sie unterstützt Vermögensverwalter bei der Tokenisierung realer Vermögenswerte sowie dem Handel und der Verwahrung digitaler Wertpapiere. (fp)