Das Warten hat ein Ende: "Spectre", der neueste Streifen aus der "James Bond"-Reihe, ist in den Kinos angelaufen. Derart vielversprechend verlief der Auftakt, dass Branchenkenner den vierten Streifen mit Daniel Craig in der Rolle als "007" bereits zum erfolgreichsten Film der Agentenserie hochgerechnet haben.

Actionfans kommen voll auf ihre Kosten: Kollabierende Häuser, wilde Verfolgungsjagden, in den Boden gerammte Flugzeuge - nichts wird ausgelassen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat sich die Verwüstungen angeschaut und die durch den Geheimagenten ihrer Majestät verursachten Schäden auf rund 600 Mio. Euro taxiert.

Einstürzende Altbauten
"Allein die Wohngebäude, die in 148 Minuten zum Einsturz gebracht werden, dürften einen Wert von mehr als 500 Millionen Euro haben", schreibt der Verband. Auch mit dem Fuhrpark gehen Bond und seine Kontrahenten auf diversen Verfolgungsjagden nicht gerade zimperlich um. Autos im Wert von 32 Millionen Euro werden, ohne mit der Wimper zu zucken zu Schrott gefahren, darunter Modelle, bei denen PS-Fans das Herz blutet: mehrere Jaguar C­X75 und Aston Martin sowie diverse Land Rover.

Echte Schäden gab es auch
Apropos: Nicht nur auf der Leinwand, auch in der realen Welt kam es im "007"-Umfeld zu mehreren Schadensfällen. Auf ihrem Abtransport zum Drehort in den österreichischen Alpen wurden der Produktion fünf Fahrzeuge vom Typ "Land Rover Sport" zusammen mit vier anderen Autos im Gesamtwert von rund 800.000 Euro entwendet. Ob James Bond wegen seines diesmal besonders ausschweifenden Alkoholkonsums eine spezielle Krankenversicherungspolice abgeschlossen hat, ist nicht bekannt. (ps)