Der Grund für die Satzungsänderung sind die Neuregelungen durch das Gesetz zur Stärkung der deutschen Finanzaufsicht, die vorsehen, dass sich der Verwaltungsrat der BaFin künftig anders zusammensetzt (FONDS professionell Online berichtete). So werden unter anderem ab sofort neben Vertretern von Ministerien und Bundestag weitere Personen mit Fachexpertise in den Verwaltungsrat bestellt werden, die aber nicht – wie bisher – Vertreter von Kreditinstituten, Versicherern oder Kapitalanlagegesellschaften sein müssen. Außerdem habe das Gremium künftig nur noch 17 statt 21 Mitglieder. Zugleich ändern sich die Vorschlagsrechte, die Regelungen zur Stellvertretung und der Umgang mit Interessenkonflikten sowie die Quoren für Einberufung, Beschlussfähigkeit und Berichtsverlangen des Verwaltungsrates, wie die Bonner Behörde mitteilt. Außerdem wird ein ein Verbraucherbeirat eingerichtet, dessen Aufgabe es sein wird, die BaFin bei ihren Aufsichtsaufgaben aus Verbrauchersicht zu beraten. (jb)