Mehr als 23 Jahre lang hat Benjamin de Rothschild die Geschicke der französisch-schweizerischen Privatbank Edmond de Rothschild gelenkt. Am vergangenen Wochenende ist der 57-Jährige überraschend den Folgen eines Herzinfarkts erlegen. Er war der Sohn von Edmond und Nadine de Rothschild und hatte die nach seinem Vater benannte Bank nach dessen Tod bis ins Jahr 2019 geführt, seit 1999 gemeinsam mit seiner Frau Ariane Langner.

Vor zwei Jahren hatte sich Benjamin de Rothschild aus der Verantwortung für das aktive Bankgeschäft zurückgezogen, um die Leitung der Geschäfte seiner Frau zu überlassen. Das 1953 gegründete Institut, zu dem auch der Asset-Management-Arm der Gruppe gehört, beschäftigt rund 2.600 Mitarbeiter, die an mehr als 30 Standorten weltweit arbeiten und mehr als 170 Milliarden Schweizer Franken (rund 158 Mrd. Euro) verwalten. (hh)