In der vergangenen Woche ist der Goldpreis um weitere zwei Prozent gesunken, immer mehr Hedge-Fonds wetten auf einen weiteren Abwärtstrend. Insgesamt habe sich der Preis des Edelmetalls aber im laufenden Jahr stabilisiert, sagen Analysten der Bank of America Merrill Lynch. Das sei vor allem der stabilen physischen Nachfrage aus Schwellenländern wie Indien und China zu verdanken, die die Verkäufe von Investoren kompensiert habe. In der kommenden Zeit dürfte der Goldpreis aufgrund der physischen Nachfrage sogar steigen, so die Analysten.

Einbruch wie im Vorjahr ist nicht zu erwarten
Investoren sollten mit zwischenzeitlichen Rückschlägen rechnen. Die niedrige Inflationserwartung mache dem Goldpreis noch immer zu schaffen. Ein Einbruch wie im Jahr 2013 sei allerdings nicht zu erwarten. Die Inflationserwartung dürfte mit zunehmender Erholung der Weltkonjunktur allmählich steigen. Das Fazit der BoA-Analysten: Gold hat das Schlimmste hinter sich. (mb)