„Ökologische, ethisch und soziale Entwicklungen sind zentrale Bestandteile unserer heutigen Welt. Wer in der Finanzbranche darüber qualifiziert mitreden will, kommt am Sustainability Congress nicht vorbei“, war sich Organisationschefin Janina Goldenstein schon im Vorfeld ihrer Veranstaltung sicher. Angesichts der Resonanz, die der Sustainability Congress, der in dieser Woche bereits zum achten Mal seine Pforten im World Conference Center in Bonn öffnete, auch in diesem Jahr verzeichnen konnte, sicher keine falsche Prognose. Insgesamt 29 Aussteller freuten sich über rund 600 Besucher, in erster Linie freie Finanzdienstleister, die den Weg nach Bonn fanden. 

Kontroverse im Vorfeld

Ohne Kontroverse im Vorfeld der Veranstaltung ging es auch in diesem Jahr bei dem Nachhaltigkeits-Event nicht ab. War es in 2011 die Diskussion um Investments in Werte wie BP und Tepco, die bei einigen Fonds kritisiert wurden, sorgte in diesem Jahr eine Studie der Grünen für Diskussionsstoff rund um die nachhaltigen Fonds, wobei vor allem die Forderung nach konkreten Mindeststandards für den Bereich der nachhaltigen Geldanlage im Vordergrund stand.

Prominenter Gast mit eigenem Ausstellerstand

Entsprechend rege war die Auseinandersetzung zwischen Besuchern, anwesenden Fachleuten und Ausstellern, unter denen nicht nur die bekannten Namen wie Ökoworld, Pictet, Sarasin und Co. vertreten waren. Als prominenter Gast war auch Hendrik Leber nach Bonn gekommen, dessen Gesellschaft Acatis mit eigenem Stand präsent war. (hh)

Wer sich einen Eindruck von der Stimmung am Sustainability Congress verschaffen möchte, hat über die Fotogalerie von FONDS professionell die Gelegenheit dazu. Hier geht’s zu den Fotos.