Lars Ziehn wird Co-Manager von drei DWS-Fonds, die zusammen 8,3 Milliarden Euro auf die Waage bringen: DWS Vermögensbildungsfonds I, DWS Invest Akkumula und DWS Invest StepIn Akkumula. Entsprechende Informationen des Londoner Branchendienstes Citywire bestätigte die Deutsche-Bank-Tochter am Dienstag gegenüber FONDS professionell ONLINE.

Personal-Rochade bei der Deutsche-Bank-Tochter
In seiner neuen Funktion vertritt Ziehn Andre Köttner, der im Februar Klaus Kaldemorgen an der Spitze des Vermögensbildungsfonds I und des Akkumula abgelöst hat. Er löst damit im Wesentlichen Marc-Alexander Knieß ab, der unter Kaldemorgen Co-Manager des DWS Vermögensbildungsfonds I und des DWS Akkumula war. Stellvertretende Managerin des DWS Invest StepIn Akkumula war bis zuletzt Jennifer Bourke.

Insbesondere das 5,3 Milliarden Euro schwere Flaggschiffprodukt Vermögensbildungsfonds I hatte DWS-intern für Diskussionen gesorgt – der einst sehr erfolgreiche Fonds war vier Kalenderjahre in Folge hinter seinem Vergleichsindex MSCI World zurückgeblieben. Köttner hatte zuvor bei Union Investment mit dem Uniglobal bewiesen, dass er in der Lage ist, erfolgreich einen milliardenschweren Weltaktienfonds zu verwalten. Kaldemorgen konzentriert sich inzwischen auf den nach ihm benannten Absolute-Return Fonds DWS Concept Kaldemorgen.

Sieben Jahre Erfahrung im Fondsmanagement
Ziehn kam 2006 zur DWS, wo er zuletzt seit 2010 das Team Multi-Asset Dynamic leitete. In dieser Funktion verantwortete er mehrere dynamisch verwaltete Altersvorsorge-Produkte der Deutsche-Bank-Tochter. Bevor Ziehn bei der DWS als Fondsmanager startete, war er in leitender Funktion im Aktien-Research der WestLB tätig. Seine Karriere startete der 1974 geborene Betriebswirt als Aktienanalyst bei der Deutschen Bank. (bm)