Ab Freitag treten neue Sanktionen gegen Russland seitens der USA und der EU in Kraft – darunter auch der erschwerte Zugang für russische Banken zum EU-Kapitalmarkt.  Zudem sind auch die größten russischen Energiefirmen (Rosneft, Gazprom und Transneft) sowie Rüstungsproduzenten (Oboronprom, United Aircraft Corporation und ralvagonzavod) von den neuen Maßnahmen betroffen, wie aus dem EU-Amtsblatt hervorgeht – ab sofort dürfen Anleihen dieser Unternehmen nicht mehr an den EU-Finanzmärkten gehandelt werden.

Ausweitung von Reiseverboten und Kontensperrungen
Auch die Einreiseverbote und Kontosperrungen für prominente Seperatistenführer und russische Politiker wurde um 24 auf nunmehr 119 Personen erweitert – dazu zählen die Chef-Separatisten Alexander Sachartschenko, Wladimir Kononow und Miroslaw Rudenko sowie der ultranationalistische russische Duma-Abgeordnete Wladimir Schirinowski. (mb)