Wie "The Motley Fool" mit Bezug auf die quartalsweisen 13F-Meldungen der Fondsbestände von Soros Fund Management LLC an die SEC berichtet, hat George Soros, Altmeister der erfolgreichen Spekulation, Position in fünf Minenaktien bezogen respektive ausgebaut. Dies mag wohl daran liegen, dass diese außerordentlich billig geworden sind, wie auch Marc Faber der Branche attestiert, und ebendiese von einem anziehenden Goldpreis überproportional profitieren sollten.

Ausgangspunkt der Betrachtung ist die 13F-Meldung zum 31. März 2014. Zu nennen sind hier unter anderem die Aufstockung der Beteiligung an Marktführer Barrick Gold von 6,3 auf 6,7 Millionen Aktien im Quartalsvergleich. Die liquideste Goldminenaktie der Welt will ihre Aktionäre durch Kostensenkungen infolge des Verkaufs von wenig profitablen Assets erfreuen. Neu in Soros' Portfolio befinden sich auch 2.164.906 Aktien der kanadischen Yamana Gold im Gesamtwert von 19 Millionen US-Dollar. 

Gold scheint offenbar wieder beliebt zu sein bei Investoren. Zuletzt sind auch die Bestände der SPDR Gold Trust, der weltgrößte börsennotierte Goldfonds, nach den Serienverkäufen der letzten Monate wieder gestiegen. Die Erste Group bestätigt diesen Trend in ihrer jüngsten Analyse und prophezeit dem Edelmetall nach der Preiskorrektur eine langfristig positive Entwicklung. FXCM-Analyst Niall Delventhal sieht Gold vor einem Comeback. (kb/dw)

Minus 28 Prozent im vergangenen Jahr
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Mit einem Minus von 28 Prozent war 2013 das schlechteste Gold-Jahr seit drei Jahrzehnten gewesen; Quelle: software-systems.at