40 Prozent der rund 40 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland verfügen über keine betriebliche Altersvorsorge (bAV). Dass der Durchdringungsgrad deutlich geringer ist als in einigen anderen europäischen Ländern, mag zum einen an der Komplexität der hiesigen bAV liegen. Ein weiterer Grund dafür ist, dass Arbeitgeber den Verwaltungsaufwand fürchten. Genau dafür bietet die Netfonds Gruppe mit Sitz in Hamburg nun eine Lösung an: VOBBI, eine Software, die dabei hilft, ein funktionierendes betriebliches Versorgungssystem aufzubauen und zu managen.

Der Name steht für Verwaltung-Organisation-Beratung-Betreuung-Information. Das Tool ist so aufgebaut, dass alle drei bAV-Parteien – Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Vermittler – darauf zugreifen können. Sie nutzen lediglich unterschiedliche Funktionen und bekommen spezielle Schreib- und Leserechte zugewiesen. Die Nutzer sollen mit wenigen Klicks alle relevanten Infos, Bestände, Verträge oder Vorgänge finden – sauber dokumentiert und konform der Datenschutzgrundverordnung.

Lösung für mittlere und große Unternehmen
"VOBBI richtet sich vor allem an mittlere bis große Unternehmen mit entsprechend großer Mitarbeiterzahl", sagt Alexander Brix, Leiter der bAV-Abteilung bei der Netfonds Gruppe. Netfonds-Partner könnten mit der bAV-Software an die Unternehmen herantreten und sie, sofern Bedarf besteht, in Theorie und Praxis beim Aufbau einer bAV begleiten. 

Für Arbeitgeber sollen durch den Einsatz der Software rund 90 Prozent aller relevanten Verwaltungsaufgaben in der bAV entfallen. Das nächste Release wird im zweiten Quartal 2019 ausgerollt: Dann sollen Netfonds-Partner die Möglichkeit bekommen, auch die betriebliche Krankenversicherung (bKV) mit dem Tool zu verwalten. (am)