Der Investment Manager Source For Alpha (Deutschland) AG hat am 2. Mai 2011 zusammen mit Universal-Investment und der Depotbank UBS seinen ersten Publikumsfonds aufgelegt. Der S4A US Long UI Fonds investiert, basierend auf einem quantitativen wissenschaftlichen Modell, in amerikanische Large- und Mid Cap-Aktien und strebt dabei eine nachhaltige Überrendite gegenüber dem S&P 500 Net Total Return Index (in US-Dollar) an.

 

Dazu werden systematisch zwei Kernquellen von Kapitalmarktineffizienzen ausgenutzt: die fehlerhafte Verarbeitung von Informationen sowie der sogenannte "Trading Pressure". Dieser Handelsdruck entsteht dann, wenn Marktteilnehmer aufgrund von externen Zwängen handeln, was zu kurzfristigen Preisabweichungen von den fundamentalen Werten führen kann. "Diese Preisabweichungen lassen sich systematisch ausnutzen. Unsere eigenen Analysen belegen nachhaltig, dass auf den Kapitalmärkten Informationen häufig falsch oder nur unzureichend verarbeitet werden", erläutert Christian Funke, Portfoliomanager und Vorstand der Source For Alpha (Deutschland) AG. "Diese beiden Alpha-Quellen bilden die Basis des von uns entwickelten quantitativen Anlagesystems und werden durch eine fundamentale Analyse komplettiert."

 

Umfassende quantitative Analyse als Renditequelle

Das quantitative System besteht deshalb aus drei Modulen und trifft über Nacht vor Markteröffnung eine Renditevorhersage für die Aktien des S&P 500. Im Modul 1 werden die Fundamentaldaten der Aktien analysiert. Dazu wird unter anderem die Qualität der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anhand von Kennzahlen bewertet. Modul 2 untersucht, ob neue Informationen vom Kapitalmarkt korrekt verarbeitet werden. So werden beispielsweise die Konsequenzen einer Übernahme für den Käufer sowie das übernommene Unternehmen oft vom Kapitalmarkt in den Kursen komplett reflektiert, nicht aber die Auswirkungen der Transaktion auf die Wettbewerber beider Unternehmen. Das dritte Modul dient dazu, die

zukünftige Handelsaktivität der S&P-500-Aktien zu prognostizieren. Handelsdruck kann beispielsweise durch die Herausnahme einer Aktie aus einem Index ausgelöst werden, da indexnahe Fondsmanager diese Aktie dann verkaufen müssen. Die Informationen aus den drei Modulen werden vom Anlagesystem zu einer Renditevorhersage für die Werte des S&P 500 verarbeitet.

 

Das Fondsmanagement überprüft anschließend vor Öffnung des amerikanischen Aktienmarkts die Renditevorhersagen auf Datenfehler oder Informationsüberlagerung und setzt sie in einem gleichgewichteten Aktien-Portfolio von in der Regel 50 Titeln um. Der Umschlagsfaktor liegt bei etwa 1 pro Jahr, der Tracking Error bei zirka acht Prozent jährlich.

 

"Unser Ansatz unterscheidet sich von den anderen quantitativen Investmenthäusern insoweit, als dass wir nicht auf simple Kursmuster handeln, sondern nachhaltige Überrenditen aus der umfassenden Kenntnis der Quellen der Marktineffizienzen erzielen", so Joachim Raif, Vorstand von Source For Alpha. Der Fondsstart Anfang Mai war erfolgreich und Zeichnungen von mehreren europäischen Banken erfolgten bereits, wie man in eigener Sache anmerkt. (ir)

 

 

 

Source For Alpha ist ein unabhängiger Investment Manager, der quantitative Investmentstrategien entwickelt und vermarktet. Die Firma mit Sitz in Bad Homburg besitzt eine Lizenz als Finanzdienstleistungsinstitut nach §32 KWG und ist Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter (VuV).

 

 

Eine kurze Präsentation zum Fonds finden Leser im Anhang.