In Hamburg hat im September eine neue Beratungsgesellschaft für Fondspolicen ihre Arbeit aufgenommen. Smart Asset Management Service (sam) ist darauf spezialisiert, für Vermittler fondsgebundene Versicherungen zu analysieren und zu optimieren. Die beiden Gründer und Geschäftsführer Matthias Buße und Thorsten Dorn setzen dafür laut Pressemitteilung auf ein neues Hilfsmittel, das sowohl bei bestehenden Policen wie auch bei Neuabschlüssen genutzt werden kann: Für die Nutzung des Tools namens "samperform" brauchen sich Vermittler nur zu registrieren.

"Unser neues Konzept samperfom überprüft, ausgehend von den Rendite-Risiko-Vorgaben des Kunden, die historischen Ergebnisse der Fondsallokation, will heißen: Erfüllt die Zusammensetzung der Fonds das Rendite-Risikoprofil des Kunden oder gibt es Optimierungsbedarf?", erklärt Thorsten Dorn, der zuvor als Vertriebsdirektor im Bereich Fondspolicen bei Canada Life tätig war. "Das Konzept ermittelt dann auf einer rein technischen Basis eine optimierte Allokation, um die Kundenbedürfnisse bestmöglich mit den Möglichkeiten des Fondsuniversums des jeweiligen Versicherers zu erfüllen."

Hilfe bei Fonds-Allokation
Laut der Mitteilung würden Versicherer zwar umfangreiche Fondssortimente zur Verfügung stellen, die Bewertung und Auswahl der Portfolios obliege aber dem Berater. Dieser müsse dann für jeden Kunden ausgehend vom jeweiligen Rendite-Risikoprofil eine individuelle Allokation aufbauen und idealerweise kontinuierlich nachhalten. Hier komme das Tool ins Spiel.

"Denn natürlich können sich die persönlichen Anlagesituationen des Kunden und die der Märkte ändern, was eine andere Fondsauswahl erforderlich machen kann. Wir sehen aber in der Praxis, dass viele Fondspolicen nach dem Abschluss wenig oder gar nicht mehr angepackt werden", sagt Buße, der lange Jahre als Vertriebsdirektor bei Metzler Fund Services war.

Individuelles Label
Diese Überprüfung biete sich beispielsweise in einem jährlichen Rahmen an, damit die Fondspolice immer auf dem neuesten Stand sei und den tatsächlichen Bedürfnissen des Kunden entspreche. Das Tool zeige zudem an, wie sich die Rendite und das Risiko, gemessen am sogenannten Maximum Drawdown, mit der neuen Allokation unmittelbar verändert hätten. All diese Ergebnisse werden nach Dateneingabe automatisch erstellt und können auf Wunsch der jeweiligen Partner auch individuell gelabelt werden. (jb)