Alois Gabriel, Landesdirektor des Kölner Finanzvertriebs OVB in Österreich, ist am Dienstag aus seinem Appartement in Monaco in den Tod gestürzt. Eine entsprechende Meldung des Online-Portals "Heute.at" vom Freitag bestätigte das Unternehmen gegenüber FONDS professionell ONLINE. Die Familie habe die OVB Österreich über den Tod des 43-Jährigen informiert, teilte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage mit. Gabriel sei eine "verdiente Führungskraft der OVB" gewesen.

Der "Selfmade-Millionär" ("Heute.at") zählte in Österreich zu den prominentesten Finanzberatern. Der geborene Mühlviertler machte Karriere im OVB-Konzern, wohnte in einer Villa am Wörthersee und erwarb einen Zweitwohnsitz in Monaco. Dort stürzte er am Dienstag in den Tod. Laut "Heute.at" ist unklar, ob es sich um Selbstmord, einen Unfall oder ein Verbrechen handelt. Die Kriminalpolizei habe Ermittlungen aufgenommen.

Höchste Hierarchiestufe erreicht
Gabriel war Landesdirektor und hatte damit schon in jungen Jahren die höchste Hierarchiestufe im OVB-Vertrieb erreicht. Er habe aber nicht der Geschäftsleitung der österreichischen OVB angehört, wie die Sprecherin aus der Kölner Zentrale betonte. Dieser Schluss konnte naheliegen, weil "Heute.at" ihn als "Landeschef" bezeichnet hatte. (fp)