Die Fondsgesellschaft Patriarch Multi-Manager hat ein Konzept für eine Vermögensverwaltung entwickelt, das auf dem aktiven Management von börsengehandelten Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETFs) beruht. Die Frankfurter wollen mit ihrem neuen Konzept die Vorteile aktiver Risikosteuerung mit den günstigen Kosten eines Indexinvestments verbinden. 

Die Strategie setzt dabei auf charttechnische Signale. Impulsgeber für Anlageentscheidungen ist laut dem Fondshaus die 200-Tage-Linie. Sind die Trends positiv, investiert die ETF-Vermögensverwaltung zu 100 Prozent in Aktien. Liegt der Tageskurs des ETF-Portfolios unterhalb der 200-Tage-Linie, wird das gesamte Portfolio in Anleihen- sowie Geldmarkt-ETFs umgeschichtet. Für die Asset-Allokation und ETF-Selektion soll Markus Kaiser sorgen, der bei Starcapital als Fondsmanager und Vorstand die ETF-Strategien verantwortet.

Gewichtung nach Bruttoinlandsprodukt
"Die erprobte Kapitalabsicherungsstrategie sorgt dafür, dass Anleger bei negativen Marktphasen komplett aus dem Aktienrisiko gehen und somit große Verluste vermieden werden können", sagt Dirk Fischer, Geschäftsführer von Patriarch Multi-Manager. "Die Trend-200-Systematik ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die langfristige Vermögensanlage, denn Verluste, die nicht gemacht werden, müssen auch nicht mühsam wieder aufgeholt werden." 

Das Konzept investiert über ETFs weltweit in die attraktivsten Aktienmärkte. Dabei orientiert sich die Gewichtung der einzelnen Aktien-ETFs im Basisportfolio am Bruttoinlandsprodukt der leistungsstärksten Volkswirtschaften der Welt. Die Vermögensverwaltung  Patriarch Select ETF Trend 200 eignet sich der Fondsgesellschaft zufolge sich vor allem für Anleger, die einen langfristigen Vermögensaufbau anstreben. (fp)