Immobilien: Wealthcap krallt sich CFB-Objekt
Der enttäuschend verlaufende geschlossene Immobilienfonds "CFB-Fonds 142" hat seine Büroimmobilie "Silva" in Frankfurt-Sachsenhausen (Bild) an den Fondsinitiator Wealthcap verkauft. Der Kaufpreis für das Objekt mit 27.500 Quadratmetern Bürofläche beträgt 86 Millionen Euro, teilen die beiden Unternehmen mit. Wealthcap will die Immobilie in den nächsten Spezial-AIF für institutionelle Investoren einbringen. Ankermieter ist die Werbeagentur Ogilvy & Mather, die einen Mietvertrag über rund 19.400 Quadratmeter Fläche mit einer Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen hat. Die Anleger des CFB-Fonds haben im Herbst über den Verkauf der Immobilie abgestimmt und diesen zum Mindestverkaufspreis von 84 Millionen Euro beschlossen. Wirtschaftlich liegt das Investment weit hinter den Erwartungen. Der 2001 aufgelegte Fonds schüttete zuletzt im August 2010 aus. Der prognostizierte Gesamtmittelrückfluss nach dem Verkauf der Immobilie liegt bei nur rund 70 Prozent.


Flugzeuge: Vorzeitige Vertragsverlängerung
Der "Flugzeugfonds 05" des Initiators und Managers Doric hat den Leasingvertrag mit der Fluggesellschaft Emirates vorzeitig bis zum Jahr 2021 verlängert. Es geht um eine Langstreckenmaschine des Typs Boeing 777-300ER, die im Jahr 2009 vom Hersteller ausgeliefert und an Emirates übergeben wurde. Die Grundlaufzeit des Leasingvertrags betrug laut Doric zehn Jahre.


Zweitmarkt: Fondsbörse meldet Rekordzahlen
Die Fondsbörse Deutschland steigerte im Jahr 2015 ihren Umsatz von 163 auf 254 Millionen Euro. "Damit schreibt das Unternehmen eine Erfolgsgeschichte: In keinem Jahr zuvor fiel der Umsatz so hoch aus", teilte die Fondsbörse mit. Verantwortlich für das Wachstum sind die Übernahme der Deutschen Zweitmarkt AG und die Verdopplung des Handelsvolumens bei den Schiffsbeteiligungen. 2015 wechselten Schiffsfondsanteile mit einem Nominalvolumen von fast 49 Millionen Euro.


Sachwerte: Wealthcap steigert Umsatz
Der Fondsinitiator Wealthcap hat bei Privatkunden und institutionellen Investoren insgesamt 325 Mio. Euro Eigenkapital (ohne Agio) akquiriert. Damit konnte das Vorjahresergebnis  um fast 27 Prozent gesteigert werden, teilte die Unicredit-Tochter mit. Wealthcap bot voriges Jahr zehn Alternative Investmentfonds (AIF) in vier unterschiedlichen Anlageklassen an. Privatinvestoren zeichneten die Angebote für 155 Millionen Euro. Im Vergleich zum Jahr 2014 legte das Retailgeschäft um 14 Prozent zu.


Energie: Reconept legt wieder Deutschland-Fonds auf
Der Fondsinitiator Reconcept startet den Vertrieb seines geschlossenen Fonds „RE 09 Windenergie Deutschland“. Beteiligungsgegenstand sollen neun Windparkprojekte mit einer Gesamtleistung von rund 36 Megawatt sein, die der Anbieter nach eigenen Angaben derzeit prüft. Das geplante Gesamtinvestitionsvolumen beträgt etwa 51 Millionen Euro. Zuletzt hat Reconcept Investments in Finnland und Kanada sowie eine Anleihe auf den Markt gebracht.


Sachwerte: Secundus startet Zweitmarkt-Produkt
Der neue Anbieter Secundus Invest hat sein erstes Produkt auf den Markt gebracht. Anleger investieren über ein luxemburgisches Compartment in verbriete Anteile an gebrauchten geschlossenen Fonds. Das Compartment ist börsennotiert und depotfähig (WKN A18KE1). Die Laufzeit des „Substanz Portfolios“ ist auf zehn Jahre ausgelegt; die durchschnittliche Restlaufzeit der Fonds im Musterdepot wurde mit sechs bis sieben Jahren kalkuliert. Freie Vermittler können das Produkt unter dem Haftungsdach der Netfonds AG Anlegern verkaufen.


Immobilien: Project platziert 90 Millionen
Der Fondsinitiator Project hat im vergangenen Jahr bei institutionellen, semi-professionellen und privaten Anlegern insgesamt 90 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben. 85 Millionen entfielen auf semi-professionelle und private Investoren. In diesem Bereich stieg der Umsatz gegenüber 2014 um etwa die Hälfte, teilte das Unternehmen mit.


Container: Direktinvestments bringen Wachstum
Der Investmentanbieter Buss Capital hat im Jahr 2015 rund 81 Millionen Euro Eigenkapital bei Anlegern eingesammelt. Damit erzielte er nach eigenen Angaben ein Umsatzwachstum von rund 19 Prozent. Buss hat voriges Jahr 14 Containerdirektinvestments und seinen ersten geschlossenen Publikums-AIF angeboten. Wie viel Eigenkapital mit dem Fonds akquiriert wurde, teilte Buss nicht mit.


Immobilien: Publity verdreifacht Immobilienbestand
Der börsennotierte Fondsmanager Publity hat im vorigen Jahr stark zugelegt. Die Assets under Management sind nach Unternehmensangaben von 500 Millionen Euro auf 1,6 Milliarden Euro gestiegen. Bis zum Jahresende 2017 will Publity den Bestand mit deutschen Gewerbeimmobilien (Schwerpunkt Büro) auf rund fünf Milliarden Euro steigern. Die von Publity in den Jahren 2009 bis 2013 aufgelegten „NPL Fonds“ 1 bis 5, die in Problemkredite investieren, haben nach Unternehmensangaben bis dato "mehr als 75 Prozent" des eingeworbenen Emissionskapitals (rund 111 Millionen Euro) ausgezahlt.


Immobilien: Patrizia handelt doppelt so viel
Patrizia Immobilien hat 2015 Immobilientransaktionen im Umfang von 8,7 Milliarden Euro realisiert. Das Volumen umfasst alle An- und Verkäufe von Wohn- und Gewerbeimmobilien, die Patrizia für die von ihr verantworteten Fonds-, Co- und Principal-Investments vorgenommen hat. Das Transaktionsvolumen verdoppelte sich nach Unternehmensangaben im Vergleich zu 2014. Die Investitionen summierten sich im Berichtsjahr auf 4,4 Milliarden Euro.


Immobilien: Hahn schlägt in Landshut zu
Der Immobilienmanager Hahn hat für seinen institutionellen Fonds „Hahn FCP-FIS German Retail Fund“ eine Fachmarktagglomeration im bayrischen Landshut erworben. Die im Jahr 2005 errichteten Handelsimmobilien weisen ein Investitionsvolumen von rund 17 Millionen Euro auf, teilte das Unternehmen mit. Das Fachmarktzentrum verfügt über eine Mietfläche von insgesamt rund 13.400 Quadratmetern. Langfristiger Hauptmieter ist der Baumarktbetreiber Bauhaus. Außerdem meldete die Hahn Gruppe die Schließung ihres Publikumsfonds „Pluswertfonds 164“. In den Baumarkt von Hornbach in Trier haben die Privatanleger binnen kurzer Zeit zehn Millionen Euro Eigenkapital investiert.


Immobilien: ZBI startet Projektentwicklungen
Die ZBI Zentral Boden Immobilien AG hat 2015 im Geschäftsbereich Projektentwicklung/Bauträger ein Gesamtvertriebsergebnis von 80 Mio. Euro erzielt. Projekthighlights sind nach Unternehmensangaben der teilweise Verkauf eines Projektes in der Mainzer Landstraße in Frankfurt und der Blockverkauf eines Objektes in Dresden.


Containerverkehr: Rückgang in Welthäfen
In vielen großen Seehäfen der Welt ist im vergangenen Jahr die Zahl der umgeschlagenen Container gesunken. Der Rückgang fiel jedoch unterschiedlich stark aus. In Hongkong betrug das Minus 9,5 und in Singapur wurden 8,7 Prozent weniger Container bewegt. Rotterdam meldete einen Containerumschlag von 12,2 Millionen TEU und damit nur einen leichten Rückgang von 0,5 Prozent. Demgegenüber stieg der Verkehr im größten Hafen Shanghai Verkehr um 3,5 Prozent; es wurden 36,5 Millionen TEU umgeschlagen.


Immobilien: Hotelmarkt überrannt
Das Investitionsvolumen auf dem deutschen Hotelmarkt ist im vergangenen Jahr um 46 Prozent auf rund 4,4 Milliarden Euro in die Höhe geschnellt. „Der Zehn-Jahres-Durschnitt von 1,4 Milliarden Euro hat sich mehr als verdreifacht“, berichtet die Beratungsgesellschaft JLL. Allein im vierten Quartal 2015 wurden 1,45 Milliarden Euro umgesetzt. Von den insgesamt über 100 Transaktionen im Gesamtjahr entfielen 78 auf Einzeltransaktionen im Wert von 2,5 Milliarden Euro.


Immobilien: Neuer Rekord im Wohnsektor
Der deutsche Investmentmarkt für größere Wohnungsbestände (ab 30 Wohneinheiten) verzeichnete 2015 einen neuen Rekordumsatz, teilte BNP Paribas Real Estate mit. Mit dem Investitionsvolumen von 24 Milliarden Euro sei das bereits sehr gute Vorjahresergebnis noch einmal um knapp 89 Prozent übertroffen worden. Der zehnjährige Durchschnitt sei um 116 Prozent getoppt worden. Insgesamt wurden sechs Paketverkäufe jenseits der 500-Millionen-Euro-Schwelle registriert. Spitzen-Deal ist die Übernahme von Gagfah durch die Deutsche Annington für rund acht Milliarden Euro.


Immobilien: Wachstum in Osteuropa
Die Investitionen in Zentral- und Osteuropa (CEE) - ohne Russland - erreichten 2015 ein historisches Höchstniveau von rund 9,6 Milliarde Euro. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 19 Prozent, berichtet die Beratungsgesellschaft CBRE. Während 2014 noch der Bürosektor die am stärksten nachgefragte Assetklasse gewesen sei, sollen 2015 vor allem Einzelhandelsimmobilien (ca. 43 Prozent des Gesamtinvestmentvolumens) im Fokus der Investoren gestanden haben. Das stärkste Wachstum innerhalb der CEE-Länder verzeichneten Polen und Tschechien mit Investitionsvolumina von vier Milliarden Euro beziehungsweise 2,7 Milliarden Euro.  


Energie: Finanzinvestor kauft WKN-Windpark
Zum Jahresende 2015 hat der Husumer Projektierer WKN AG das Windenergieprojekt "Westerengel" an die Hamburger Beteiligungsgesellschaft CEE veräußert. Das thüringische Projekt besteht aus sieben Windenergie-Anlagen vom Typ Vestas V112. Die Anlagen werden mit einer Nennleistung von jeweils 3,3 Megawatt auf einer Nabenhöhe von 140 Metern errichtet. Die Inbetriebnahme des Windparks ist bis zum Ende des zweiten Quartals 2016 geplant. Die Übergabe des Windparks an den Käufer erfolgt schlüsselfertig. CEE gehört zur Lampe Equity Management (LEM)-Gruppe, einer Tochter des Bankhaus Lampe.


Crowdinvesting: Companisto gibt in Österreich Gas
Die Berliner Crowdinvesting-Plattform Companisto verstärkt ihr Aktivitäten in Österreich. Künftig sollen mehr österreichische Startups über Companisto um Investoren werben können. In Kürze beginnt die Promotion einer Finanzierungsrunde für das Wiener Startup Enio, das ein Ladestellennetzwerk für Elektroautos betreibt. 2015 hat die Plattform nach eigenen Angaben mit 1,5 Millionen Euro für das E-Bike-Startup Freygeist einen österreichischen Crowdinvesting-Rekord für Startups aufgestellt. Companisto glaubt, dass das voriges Jahr in Kraft getretene österreichische Alternativfinanzierungsgesetz dem österreichischen Crowdinvesting-Markt starken Antrieb geben wird.