Die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin plant, mit der deutlich kleineren Sparkasse Parchim-Lübz zusammenzugehen. Dieses Vorhaben fand aber nicht die ungeteilte Zustimmung der Stadtvertreter von Parchim, die deutlichere Zusagen für den Erhalt des Standortes Parchim, der Arbeitsplätze und des gesellschaftlichen Engagements der fusionierten Sparkasse in der Region forderten. Sie votierten deshalb in der ersten Abstimmung Anfang September gegen den Zusammenschluss.

Nachdem die beteiligten Institute ihre Pläne nachgebessert und insbesondere weitere Zusagen für den Erhalt der örtlichen Arbeitsplätze ausgesprochen hatten, gaben die Volksvertreter schließlich ihr Okay. Die Fusion soll jetzt zum 1. Januar 2021 erfolgen. Es entsteht eine Sparkasse mit rund 3,0 Milliarden Euro Bilanzsumme, fast 5,0 Milliarden Euro Kundengeschäftsvolumen und 28 Filialen.

Das neue Institut beschäftigt rund 485 Mitarbeiter und firmiert weiterhin unter dem Namen des Seniorpartners Sparkasse Mecklenburg-Schwerin. In der Liste der größten Sparkassen Mecklenburg-Vorpommerns nimmt das Kreditinstitut den dritten Rang ein. Größer sind nur noch die Ostseesparkasse sowie die Sparkasse Vorpommern. (mh)