Swiss Life blickt trotz Turbulenzen an den Finanzmärkten auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück. Der Versicherer konnte nach eigenen Angaben den Reingewinn um sieben Prozent auf 878 Millionen Schweizer Franken (809 Mio. Euro) steigern – trotz eines leichten Rückgangs bei den Prämieneinnahmen um ein Prozent auf 18,9 Milliarden Franken (17,4 Mrd. Euro). Zu dem positiven Ergebnis hat nicht zuletzte der Fondsarm des Schweizer Unternehmens beigetragen: Die Nettomittelzuflüsse von Drittkunden betrugen 7,2 Milliarden Franken (6,6 Mrd. Euro), ein sattes Plus von 2,7 Milliarden (2,5 Mrd. Euro) im Vergleich zu 2015. Im Deutschlandgeschäft gab es Licht und Schatten.

Im Detail verwaltete Swiss Life Asset Managers per 31. Dezember 2015 ein Vermögen von 185 Milliarden Franken oder 170 Milliarden Euro (+1%). Davon entfallen 39 Milliarden Franken (36 Mrd. Euro) auf eigene und 28,6 Milliarden (26,3 Mrd. Euro) auf für Dritte verwaltete Immobilien. Für Kunden außerhalb der Versicherungsgruppe managte die Fondssparte Ende 2015 insgesamt 38,8 Milliarden Franken (35,2 Mrd. Euro). Die Volumensteigerungen hinterließen ihre Spuren auch beim Ergebnis: Hier standen 242 Millionen Franken (223 Mio. Euro) zu Buche, 28 Prozent mehr als 2014.

Deutschlandgeschäft unter dem Strich positiv
Die Zahlen für die deutsche Versicherungssparte sind dagegen gemischt: Die "Fokussierung auf ein profitables Geschäft" führte dem Versicherer zufolge dazu, dass die Prämien in Deutschland um zwei Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zurückgingen: "Die planmäßige Reduzierung des traditionellen Geschäfts konnte durch die Steigerung beim Anteil der modernen Sparprodukte sowie der Erwerbsunfähigkeits- und Pflegeversicherungen weitgehend kompensiert werden", heißt es in der Pressemitteilung.

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht verzeichnete der Versicherer in Deutschland dagegen ein sehr gutes Ergebnis von 121 Millionen Euro, was einer Steigerung von 51 Prozent im Jahresverlauf entspricht. Dieses setzt sich zusammen aus dem Sparergebnis von 86 Millionen Euro (+33%), dem Fee-Ergebnis von 37 Millionen Euro (+159%) und dem Risikoergebnis von 26 Millionen Euro (+8%). (jb)