Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Peter Fitzek aus Wittenberg mit Bescheid vom 18. Juli 2013 auferlegt, das ohne Erlaubnis betriebene Einlagengeschäft sofort einzustellen und durch Rückzahlung der angenommenen Gelder unverzüglich abzuwickeln.

Der Grund: Fitzek nahm laut Angaben der BaFin auf "Sparbüchern" Anlegergelder mit unbedingtem Rückzahlungsversprechen entgegen, die im Namen des nicht eingetragenen Vereins "Königliche Reichsbank" ausgegeben wurden.  Auf der skurril anmutenden Webseite schreibt Fitzek selbst, dass die "Königliche Reichsbank als Staatsbank des Königreiches Deutschland nicht Teil des internationalen Finanzkartells ist und auch nicht unter Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) steht." Als Kontoverbindung wird eine polnische Bank angegeben. Der Bescheid ist sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig, wie die BaFin mitteilte.

Wie die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) am Mittwoch auf ihrer Webseite mitteilte, ist die Firma "Conquest Private Equity LL"“, mit angeblichem Sitz in New York nicht berechtigt, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es ist dem Anbieter daher der gewerbliche Handel mit Wertpapieren auf eigene oder fremde Rechnung gemäß § 1 Abs. 1 Z 7 lit. e BWG untersagt. In diesem Jahr wurden bereits 16 Warnmeldungen dieser Art in Österreich veröffentlicht. (dw/jb)