350 Milliarden Euro im Visier: BNP Paribas baut Asset Management aus
BNP Paribas setzt auf kräftiges Wachstum im Asset Management: Nach der Übernahme von Axa IM peilt die Bank bis 2030 Nettomittelzuflüsse von 350 Milliarden Euro an.
BNP Paribas erwartet nach der Übernahme von Axa Investment Managers Nettomittelzuflüsse von 350 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030 im Asset-Management-Geschäft.
Diese Zuflüsse sollen dazu beitragen, das verwaltete Vermögen jährlich um mehr als fünf Prozent zu steigern, teilte die französische Bank am Dienstag (17.3.) im Rahmen ihrer Finanzziele für das Asset Management mit. Die Einnahmen der Sparte sollen zwischen 2025 und 2030 jährlich um rund vier Prozent wachsen, während die operativen Kosten stabil bleiben sollen.
Fokus auf Alternatives und ETFs
BNP Paribas plant, diese Ziele durch den Ausbau des Angebots im Bereich alternativer Anlagen, die Skalierung des aktiven Managements sowie von börsengehandelten Fonds (ETFs) zu erreichen. Zudem sollen Partnerschaften im Versicherungsgeschäft und das Wealth Management gestärkt werden.
Die im Jahr 2024 vereinbarte Übernahme der Investmenttochter von Axa für fünf Milliarden Euro war die bislang größte Akquisition unter CEO Jean-Laurent Bonnafé. Durch den Deal entstand einer der größten Vermögensverwalter Europas mit einem verwalteten Vermögen von rund 1,6 Billionen Euro.
Die Nachrichtenagentur "Bloomberg" berichtete bereits zu Jahresbeginn, dass die Bank im Zuge der Integration von Axa IM rund 1.200 Stellen im Asset Management abbauen will. (mb/Bloomberg)




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