Quirion hat Hürden für Anleger abgebaut. Der Robo der auf Honorarberatung spezialisierten Quirin Bank bietet ab sofort Sparpläne bereits ab nur 30 Euro monatlich an. Zudem entfällt laut Pressemitteilung die bisher notwendige zusätzliche Einmalanlage. Darüber hinaus können Kunden, die einmalig Geld bei dem Robo anlegen möchten, dies nun bereits ab 500 Euro aufwärts machen. Die Grenze für Aufstockungen und Entnahmen in allen Leistungspaketen sinkt ebenfalls auf 500 Euro.

"Mit nur 30 Euro im Monat kann ich bei Quirion in ein breit gestreutes ETF-Portfolio investieren und so die Chancen der Kapitalmärkte nutzen – auf Wunsch auch mit einer unserer nachhaltigen Anlagestrategien. Das ist eine echte Demokratisierung der Vermögensverwaltung", sagt Martin Daut, Vorstandschef von Quirion. "Die bisher notwendige Mindestanlage hat vielleicht noch den ein oder anderen vom Einstieg abgehalten. Diese Hürde haben wir abgeschafft."

Mit kleinen Summen zum Erfolg
Quirion ist nicht der einzige Anbieter der versucht, mit kleinen Mindestsummen für Sparpläne Kunden zu gewinnen, die bislang nicht anlegen wollten oder konnten. Knapp 20 Robos oder Onlinebroker bieten Sparpläne für ETF-Investments ab 30 oder 25 Euro. Die ING Bank hat die Mindestsumme für solche Pläne sogar auf nur einen Euro gesenkt. Zudem gibt es neuerdings einige Anbieter von sogenannten Mikroinvestments, bei denen auch die Anlage von Centbeträgen möglich ist. Im vergangenen Herbst schaltete das Hamburger Start-up Rubarb seine Mikroinvestment-App frei. Ebenfalls aktiv ist das niederländische Start-up Peaks. (jb)


Lesen Sie zum Thema "Mikroinvestments" auch den Beitrag "Digitales Sparschwein" in der Ausgabe 4/2020 von FONDS professionell. Angemeldete KLUB-Mitglieder finden den Artikel auch hier im E-Magazin.