Die Hamburger Bank Berenberg will nach einem Medienbericht schrittweise bis zu 70 Stellen abbauen. Betroffen ist demnach vor allem der Bereich Asset Management. Anfang Dezember hatte das Unternehmen bereits einen strukturellen Umbau angekündigt. Die erste Kündigungswelle mit 21 Stellen soll bereits abgeschlossen sein, wie der "Platow Brief" berichtet. Die nächste Welle mit bis zu 30 Jobs werde für Anfang Januar erwartet.

Ein Sprecher von Berenberg wollte sich auf Anfrage von "Bloomberg News" nicht zu dem Medienbericht äußern.

Zusammenlegung zentraler Bereiche
Anfang des Monats hatte Berenberg bekanntgegeben, dass die Bereiche Corporate Banking sowie Wealth und Asset Management in einem neuen Zentralbereich zusammengeführt werden. Leiter dieses Bereichs ist Frederik Gottlob, der erst kurz zuvor zum Chef des Corporate Bankings berufen worden war. Klaus Naeve, bisheriger Leiter des Wealth und Asset Managements, verlässt hingegen das Unternehmen.

An der Spitze des zweiten Zentralbereichs von Berenberg, dem Investmentbanking, steht weiterhin Laura Janssens.

Rund 800 Mitarbeiter in zwei Zentralbereichen
In beiden Zentralbereichen werden der Mitteilung von Anfang Dezember zufolge jeweils rund 400 Mitarbeiter tätig sein. Insgesamt beschäftigte Berenberg zu diesem Zeitpunkt etwa 1.580 Menschen.

Vor ein paar Monaten hatte die Bank ihre neue Zentrale in der Hamburger City Nord bezogen. Der 50 Meter hohe Büroturm bietet mit 22.000 Quadratmetern auf 13 Etagen Platz für die 800 Hamburger Mitarbeiter von Berenberg. (mb/Bloomberg)