Jetzt ist es offiziell: Die Consorsbank schafft zum 27. März ihr bedingungslos kostenloses Girokonto für Neukunden ab. Das berichtet der Branchendienst Finanz-Szene.de. Künftig bietet die BNP-Paribas-Tochter Girokonten nur noch dann kostenlos an, wenn pro Monat mindestens 700 Euro eingehen. Andernfalls werden vier Euro pro Monat an Kontoführungsgebühr fällig. 

Bereits im April vergangenen Jahres hatte die Direktbank angekündigt, ihre Gebührenstruktur für Girokonten zu überarbeiten. Mit den neuen Konditionen steht Consors nicht allein da: Auch die ING und die Commerzbank verlangen inzwischen für ihr Basiskonten Geld, wenn dort nicht wenigstens 700 Euro pro Monat eingehen. Diese Summe scheint sich in der Bankenbranche als eine Art Standard-Schwelle zu etablieren.

Girocard nicht mehr automatisch dabei
Die Consorsbank lässt sich nicht nur die Kontoführung, sondern auch die Hardware bezahlen. Neukunden müssen in Zukunft zwölf Euro pro Jahr für eine Girocard berappen – jedenfalls, wenn sie eine haben wollen. Ab März ist die Girocard nämlich nicht mehr automatisch inklusive. Wie sich aus den neuen Geschäftsbedingungen ergibt, müssen Neukunden die Karte zum Konto extra dazubuchen, schreibt Finanz-Szene.de. Bestandskunden fragt Consors dagegen seit vergangenem Herbst, ob sie weiter eine kostenlose Girocard benötigen. (fp)