Die VR Bank Oldenburg Land West und die Volksbank Wildeshauser Geest schließen sich zusammen. Das neue Institut wird mit einer Bilanzsumme von knapp einer Milliarde Euro und 180 rund Mitarbeitern zu den größten Genossenschaftsbanken im Weser-Ems-Gebiet gehören.

Die Vorstände der beiden in etwa gleich großen niedersächsischen Institute hatten im Vorfeld der Fusion individuelle Sprechstunden für Mitglieder und Vertreter eingeführt, in denen Fragen und Anregungen zum geplanten Zusammenschluss erörtert werden konnten. Im Rahmen dieser offensichtlich gut angenommenen Gespräche wurden auch die Gründe für den Zusammenschluss dargelegt. So lassen sich durch die "Bankenhochzeit auf Augenhöhe" Synergien durch die Vermeidung von Mehrfacharbeiten heben, außerdem schaffe das erhöhte Eigenkapital Raum für neue Höchstkreditgrenzen.

Juristische Fusion rückwirkend zum 1. Januar
Das Kreditinstitut firmiert zukünftig unter dem Namen "VR Bank Oldenburger Land eG".  Die juristische Fusion soll rückwirkend zum 1. Januar 2020 erfolgen, die technische Fusion beider Häuser ist für Mitte September geplant. Hauptsitz des Instituts wird Wildeshausen sein, auch der komplette Vorstand hat dort seinen Sitz. (mh)