Die BCA hat das Jahr 2025 mit einem Umsatzhöchststand abgeschlossen. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 10,9 Prozent auf 88,8 Millionen Euro, wie der Oberurseler Maklerpool mitteilt. Die Erlöse im Versicherungsgeschäft legten demnach um 9,5 Prozent auf 26,6 Millionen Euro zu. Das Umsatzplus im Investmentbereich – inklusive der Vermögensverwaltung "Private Investing" sowie Depot- und Servicegebühren – beziffert die BCA auf konzernweit 11,7 Prozent. Der Investmentbestand wuchs um 9,6 Prozent auf gut 8,4 Milliarden Euro. Auch der Rohertrag des Konzerns erhöhte sich, und zwar von zuvor 17,2 auf knapp 18 Millionen Euro.

Das operative Ergebnis (Ebit) rutschte dagegen ins Minus: Der Verlust im Geschäftsjahr 2025 betrug gut 2,1 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das Ebit noch hauchdünn im positiven Bereich gelegen. Das Eigenkapital belief sich zum Jahresende auf rund vier Millionen Euro, nach knapp 6,5 Millionen Euro zwölf Monate zuvor. 

"Planmäßige Zukunftsinvestitionen"
Das Minus erklärt die BCA mit "planmäßigen Zukunftsinvestitionen in IT, Personal sowie moderne Vertriebs- und Serviceprozesse". Diese seien inzwischen abgeschlossen und stärkten "die operative Basis für Überschuss und weiteres Wachstum im Jahr 2026".

"Unsere Investitionen in 'Diva', Salesforce und den persönlichen Service sind die Architektur unseres künftigen Wachstums", erläutert BCA-Vorstand Roman Schwarze. "Diva" ist die Beratungssoftware der BCA. In diesem Jahr solle diese "operative Basis" in Überschuss und Wachstum übersetzt werden. Das Unternehmen setzt unter anderem auf "die steigende Relevanz integrierter Allfinanzlösungen im Kontext des neuen Altersvorsorgedepots", wie es in der Mitteilung heißt.

Schwarze Zahlen in Aussicht gestellt
Für 2026 plant die BCA mit einem Jahresüberschuss sowie einem deutlichen Umsatzwachstum von über zehn Prozent sowohl in der Versicherungs- als auch in der Investmentsparte. Das erste Quartal 2026 sei bereits positiv verlaufen, betont das Unternehmen. "Die wesentlichen Investitionen sind erfolgt", so BCA-Vorstand Frank Ulbricht. "Die Basis für die nächste Phase ist gelegt. Jetzt kommt es darauf an, das Aufgebaute in Ergebnisse zu übersetzen." (bm)