Beförderungswelle bei Goldman Sachs in Deutschland
Mit einer außergewöhnlich großen Beförderungsrunde stärkt Goldman Sachs die Führungsriege in Deutschland. Die US-Bank setzt damit ein klares Signal für ihren Wachstumskurs im wichtigen deutschen Markt.
Goldman Sachs hat in Deutschland elf neue Managing Directors ernannt – so viele wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Die US-Investmentbank stärkt damit ihre Präsenz in Europas größter Volkswirtschaft.
Die Beförderungen erfolgten im Rahmen der alle zwei Jahre stattfindenden Beförderungsrunde, wie Deutschlandchef Wolfgang Fink am Mittwoch (12.11.) auf Linkedin mitteilte. Der Schritt unterstreiche die "wachsende Bedeutung des Goldman-Sachs-Standorts in Deutschland", schrieb Fink.
Zu den Beförderten gehören Kristin Anschau, Tobias Büchner, Konstantin Eisenreich, Martin Ettl, Marc Eymelt, Julius Fetthauer, Anna Gerl, Christoph Hofer, Sushil Krishan, Daniel Matheis und Alexa Schrod.
Ausbau der Aktivitäten in Deutschland
Goldman Sachs hatte Ende 2022 angekündigt, eine Niederlassung in München zu eröffnen, um die Betreuung großer und wachsender deutscher Unternehmen zu verstärken. Damals belegte die Bank laut "Bloomberg"-Daten Rang vier im Bereich M&A-Beratung in Deutschland – inzwischen liegt sie auf Platz eins.
Erwartungen für Infrastruktur und M&A
Führende Goldman-Sachs-Banker, darunter Anthony Gutman und Kunal Shah, erklärten im September, dass ein erwarteter Aufschwung bei Infrastrukturinvestitionen und Deals in Europa das Wachstum der Bank in der Region beflügeln dürfte. Länder wie Deutschland und Frankreich wollen Milliarden in den Ausbau der Verteidigungsfähigkeit und die Modernisierung ihrer Infrastruktur investieren.
Rekordzahl an Beförderungen weltweit
Weltweit beförderte Goldman Sachs in der vergangenen Woche 638 Mitarbeiter zu Managing Directors – die größte Zahl seit 2021. Zugleich war der Anteil von Frauen unter den Beförderten der niedrigste seit dem Amtsantritt von CEO David Solomon im Jahr 2018. Solomon sagte kürzlich, die Bank müsse weiterhin mehr tun, um die Geschlechtervielfalt zu verbessern. (mb/Bloomberg)




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