Deutschlands älteste Bank setzt ihren Personalbestand wieder auf das Niveau von Anfang 2017 fest, sagte Karsten Wehmeier, ein Sprecher der Hamburger Gesellschaft, in einer per e-Mail versendeten Erklärung, aus der Bloomberg zitiert. Während die Einnahmen aus dem Aktienhandel bei den weltweit größten Investmentbanken in diesem Jahr gestiegen sind, befindet sich die Branche in einer Zeit des Wandels, die durch die Mifid-II-Richtlinie ausgelöst wurde. Die weitreichenden europäischen Regelungen zwingen die Unternehmen, Aktienanalysen, die sie zuvor kostenlos zur Verfügung gestellt haben, in Rechnung zu stellen. Einige Anbieter setzen nun darauf, dass sie größer und besser werden müssen, andere schrauben die Bereiche zurück.

Berenberg habe starke Marktanteilsgewinne an den europäischen Kassa-Aktienmärkten erzielt, sagte Wehmeier. Die Bank unterhält entsprechende Geschäfte in Großbritannien, Deutschland und den USA. Berenberg gilt nach der italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena als die zweitälteste Bank der Welt. Das Unternehmen, das in der Vermögensverwaltung und im Asset Management aktiv ist, beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter. (kb)