"Big Short"-Star schließt Hedgefonds und plant "viel bessere Dinge"
Michael Burry hat die Registrierung seiner Investmentfirma Scion Asset Management bei der SEC beendet. Der bekannte Investor kündigte auf Social Media an, "zu viel besseren Dingen" aufzubrechen – und sorgte damit für neue Spekulationen über seine nächsten Schritte.
Die Anlagegesellschaft Scion Asset Management von Michael Burry hat ihre Registrierung bei der US-Börsenaufsicht SEC beendet. Die Änderung erfolgte am 10. November, wie aus einer Mitteilung auf der SEC-Website hervorgeht. Burry, der durch seine Wette gegen den US-Immobilienmarkt im Jahr 2008 bekannt wurde, teilte auf Social Media einen Screenshot des Beendigungsstatus und schrieb dazu, er sei "am 25. November auf dem Weg zu viel besseren Dingen".
Scion Asset Management reagierte zunächst nicht auf Anfragen der Nachrichtenagentur "Bloomberg" um Stellungnahme. Zuerst hatte "Marketwatch" über die Einreichung berichtet. Nach Angaben der SEC müssen Anlageberater, die mehr als 100 Millionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen betreuen, ihre Tätigkeit dort registrieren.
"Manchmal sehen wir Blasen"
Der Hedgefonds-Manager hatte in der Vergangenheit wiederholt vor übermäßiger Markteuphorie gewarnt. Erst im Vormonat veröffentlichte er ein Bild seiner Figur aus dem Film "The Big Short" mit dem Hinweis, "Manchmal sehen wir Blasen". In einem weiteren Beitrag erklärte Burry Details seiner Wette gegen die Aktie des Big-Data-Spezialisten Palantir. Er habe rund 9,2 Millionen Dollar für Optionen ausgegeben, die ihm das Recht geben, deren Aktien "2027 zu 50 Dollar zu verkaufen".
Bärenwetten auf Palantir und Nvidia
In diesem Monat hatte Scion in einer Pflichtmitteilung für das dritte Quartal bereits Bärenwetten auf Palantir und Nvidia offengelegt. Für das erste Quartal hatte das Unternehmen berichtet, fast das gesamte börsennotierte Aktienportfolio aufgelöst und Put-Optionen auf den Chipriesen sowie auf mehrere an US-Börsen notierte chinesische Technologiekonzerne gekauft zu haben.
Unlängst veröffentlichte Burry eine weitere Serie von Bildern, darunter eine Grafik aus einem "Bloomberg"-Bericht über Bedenken hinsichtlich sogenannter zirkulärer Finanzierung bei Nvidia und anderen Unternehmen. (mb/Bloomberg)















