Die Deutsche Bank plant, bis zu 250 Berater einzustellen, um ihr Wealth-Management-Geschäft in Deutschland, Italien, Großbritannien sowie im Nahen Osten und in Asien zu stärken. Dies sagte Claudio de Sanctis, Leiter des Privatkundengeschäfts, am Montag (17.11.) auf dem Investorentag des Instituts. Insgesamt will die Bank in den kommenden drei Jahren rund 300 Millionen Euro in Personal und Technologie im Wealth Management investieren.

Höhere Renditeziele und mehr Ausschüttungen
Parallel dazu hob die Deutsche Bank ein zentrales Renditeziel an und stellte höhere Ausschüttungen in Aussicht. Vorstandschef Christian Sewing präsentierte die Strategie des Instituts für die kommenden drei Jahre und strebt bis 2028 eine Eigenkapitalrendite (RoTE) von über 13 Prozent an. Ab dem kommenden Jahr sollen 60 Prozent des Nettogewinns an die Aktionäre ausgeschüttet werden, obwohl das Umsatzwachstum leicht auf mehr als fünf Prozent jährlich zurückgehen dürfte.

De Sanctis erklärte, er wolle die Erlöse im Wealth Management stärker steigern als das erwartete jährliche Wachstum von fünf bis sechs Prozent im gesamten Privatkundengeschäft, das auch das Retailbanking umfasst. (mb/Bloomberg)