Die auf Mischfonds spezialisierte Gesellschaft Blackpoint Asset Management geht eine Kooperation mit der Frankfurter Software-Schmiede Dericon ein. Dies teilten die beiden Häuser mit. Demnach wird Blackpoint Partner der Wertpapierplattform BIS.on WMS, die Sparkassen den Vertrieb von Fonds erleichtert, die nicht von Anbietern aus dem öffentlich-rechtlichen Lager stammen. Der Mitteilung zufolge nutzen mehr als 140 Sparkassen das System.

BIS.on WMS hatte Dericon in Zusammenarbeit mit der NordLB entwickelt. Finanziert wird das System vor allem durch Asset Manager, die sich einen Zugang zu dem öffentlich-rechtlichen Bankensektor erhoffen. Die Kooperation zwischen Dericon und der NordLB geht auf eine Plattform für Zertifikate zurück. Neben Sparkassen nutzen auch einige andere Banken das System. Dericon gibt eine Gesamtzahl von mehr als 160 Instituten an. Das Softwarehaus wurde von FE Fundinfo übernommen.

"Starkes Netzwerk von Sparkassen"
Mit der Integration in BIS.on WMS sei das Blackpoint-Flaggschiff, der Blackpoint Evolution Fund, nicht nur als Einzelfonds verfügbar, sondern könne systematisch in bestehende und neue Vermögensverwaltungsstrategien der Sparkassen eingebunden werden, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Anbieter Blackpoint hat Verbindungen mit dem Family Office von Kurt Schwarz, dem ehemaligen Aufsichtsratsmitglied des früheren Pharma-Konzerns Schwarz.

"Die Einbindung in BIS.on WMS eröffnet uns nicht nur den Zugang zu einem starken Netzwerk von Sparkassen, sondern schafft auch die Grundlage für einen intensiven fachlichen Austausch", sagt Eduardo Mollo Cunha, Geschäftsführer von Blackpoint Asset Management. "Deshalb planen wir gezielt exklusive Fach- und Investment-Events für Anlageentscheider dieses Segments, um unsere Multi-Asset-Expertise, Marktmeinungen und Portfoliokonzepte praxisnah zu vermitteln." (ert)