Blau Direkt blick auf ein außerordentlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück. Mit einem Umsatzwachstum von 31 Prozent auf insgesamt 251 Millionen Euro erreichte der Maklerpool aus Lübeck einen neuen Höchststand. Das teilt das Unternehmen mit, hinter dem die Private-Equity-Gesellschaft Warburg Pincus steht.

Noch stärker fiel das Wachstum bei den Provisionserlösen aus: Mit 236 Millionen Euro lagen sie um 32 Prozent über dem Vorjahresniveau, so Blau Direkt. Dort gab es im vergangenen Juni einen Wechsel in der Geschäftsführung: Lars Drückhammer, der zweite Mitgründer und CEO, zog sich aus dem operativen Geschäft zurück und übergab seinen Posten an Kai-Uwe Laag. Ende des Jahres verließ auch Oliver Lang die Lübecker.

Neuer Umsatzrekord im ersten Quartal 2025
Diese Geschäftsentwicklung geht im laufenden Jahr weiter. Im ersten Quartal 2025 erzielte Blau Direkt nach eigenen Angaben mit einem Gesamtumsatz von 87 Millionen Euro erneut einen Spitzenwert – ein Plus von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. 

Die Gesellschaft, die sich als Technologie-Dienstleister für Makler versteht, führt das eigene Wachstum und den zugrunde liegenden wirtschaftlichen Erfolg der Partner auf die Unterstützung durch Software- und Prozesslösungen zurück. Diese helfen Vermittlern dabei, effizienter zu arbeiten und ihr Geschäft skalierbar und kundennah weiterzuentwickeln. 

"Qonekto" und KI
Als Beispiele nennt Blau Direkt "Qonekto". Das Tool, eine Weiterentwicklung des eigenen Maklerverwaltungsprogramms "Ameise", verbindet verschiedene Anwendungen mit diesem. Ferner habe die Gesellschaft "substanzielle Fortschritte" beim Einsatz von künstlicher Intelligenz erzielt, die zu erheblichen Effizienzgewinnen führen: Manuelle Aufwände konnten in diesem Bereich um bis zu 50 Prozent reduziert werden.

"2024 war ein Jahr der Innovation und der sichtbaren Ergebnisse. Unser Umsatzwachstum ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis eines klaren strategischen Kurses: Mit neuen Technologien, smarten Automatisierungen und zukunftsweisenden Produktentwicklungen haben wir den Arbeitsalltag unserer Partner nachhaltig verändert", lässt sich CEO Laag zitieren. (jb)