Büro in München: Expansionspläne von JP Morgan werden konkreter
JP Morgan Chase baut seine Präsenz in München weiter aus. Dafür bezieht die US-amerikanische Großbank ein neues Büro in der bayerischen Landeshauptstadt, in dem Berater aus dem Private Banking, aber auch Investmentbanker arbeiten sollen.
Die US-Großbank JP Morgan Chase hat in München neue Büros angemietet. Dort werden vor allem Mitarbeiter aus der Private Bank sowie aus der Commercial- und Investmentbank untergebracht.
Es handelt sich um einen Mietvertrag über rund 1.000 Quadratmeter in den Maximilianhöfen, wie aus einer Mitteilung des Immobiliendienstleisters Pembroke vom Dienstag (3.3.) hervorgeht. Ein Sprecher der Bank bestätigte das gegenüber "Bloomberg News". Der Vertrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren.
Beginn mit fünf Mitarbeitern
Erst vor einem Jahr hat die Bank mit fünf Mitarbeitern im Private Banking die Arbeit in München aufgenommen. Der Finanzriese möchte in München aber expandieren, er plant für die bayerische Landeshauptstadt mit einer niedrigen zweistelligen Zahl an Mitarbeitern, den Großteil davon im Private Banking.
Caroline Pötsch-Hennig, die das Private Banking von JP Morgan in Deutschland leitet, bezeichnete München und Süddeutschland in einem Interview mit "Bloomberg" Ende 2024 als einen sehr interessanten Markt, da dort viele Hochvermögende zu Hause seien.
Dynamische Vermögensbildung
"Das sind zum einen alteingesessene Unternehmer", sagte Pötsch-Hennig damals. "Und zum anderen auch neues Vermögen, das in Branchen wie Technologie und Private Equity entsteht. Süddeutschland ist sehr dynamisch in der Vermögensbildung."
Hamburg soll als nächster Standort im Private Banking folgen. Und auch von Berlin aus will sich die Bank perspektivisch um vermögende deutsche Kunden kümmern. (Bloomberg/jb)




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