Es gibt nicht viele Investmentfonds, die eine mehr als 30-jährige Historie aufweisen können. Auf den von der französischen Fondsgesellschaft Comgest verwalteten Magellan C trifft das zu. Seit Ende 1994 managen die Franzosen den 1988 aufgelegten Emerging-Markets-Aktienfonds, der heute ein beachtliches Volumen von rund 2,5 Milliarden Euro aufweist.


Die wichtigsten Zitate aus dem Interview mit Wojciech Stanislawski und Emil Wolter finden interessierte Leser in der Bilderstrecke oben, einfach durchklicken. Das komplette Gespräch gibt’s zum Nachlesen in der aktuellen Magazin-Ausgabe 1/2020 von FONDS professionell und hier im E-Magazin (Anmeldung erforderlich).


Über einen sehr langen Vergleichszeitraum von 20 Jahren kann der Fonds durch eine signifikante Outperformance gegenüber Vergleichsindex und Peergroup überzeugen. Selbst über zehn Jahre muss sich das Fondsmanagement nicht hinter dem Wettbewerb verstecken. Es scheint aber eine Art Muster in der Performanceentwicklung zu geben. Der Magellan C bleibt in aufwärts tendierenden Märkten hinter Index und Konkurrenz zurück, während die beiden verantwortlichen Fondsmanager es bei Marktrückgängen schaffen, die Verluste für ihre Kunden geringer als andere zu halten.
 
Wir wollten es genauer wissen, vor allem was sich hinter einer Strategie verbirgt, die Comgest als Quality-Growth-Ansatz beschreibt, der sich auf eine relativ kleine Zahl von 40 bis 50 Werten qualitativ hochwertiger Firmen konzentriert – und haben deshalb Wojciech Stanislawski und Emil Wolter zu einem Analysegespräch in der Pariser Zentrale des Asset Managers besucht. (hh)