Wer bei der Commerzbank ab 1. Oktober ein neues Konto eröffnet und keinen regelmäßigen Geldeingang von mindestens 700 Euro vorweisen kann, zahlt künftig eine monatliche Gebühr von 9,90 Euro, berichtet das Finanzportal "biallo.de". Für Bestandskunden gibt es laut Commerzbank-Pressesprecherin Ines Henning "aktuell keine Änderung". Zudem müssen neue Kunden ab 1. Oktober bereits ab 100.000 Euro Negativzinsen zahlen – bisher lag dieser Betrag bei 250.000 Euro.

Damit reiht sich die Commerzbank unter jene Institute ein, die für größere Summen auf dem Tagesgeldkonto ein "Verwahrentgelt" oder eine "Guthabengebühr" nehmen – diese Zahl hat sich in den vergangenen zwölf Monaten fast verzehnfacht. Auch unter den wenigen Banken in Deutschland, die von ihren Kunden noch keine Strafzinsen verlangen, denken immer mehr über die Einführung nach, darunter beispielsweise die ING Deutschland. (mb)