Für die Schar der digitalen Vermögensverwalter stellte das Börsenbeben im Zuge der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus die erste echte Feuerprobe dar. Die meisten jungen Robo Advisor sind in ein überwiegend freundliches Börsenumfeld "hineingeboren" worden. FONDS professionell hat sich bei größeren Anbietern umgehört, ob es zu verstärkten Kundennachfragen kam – klicken Sie durch die Galerie oben.

Ein umfassender Performancevergleich der einzelnen Strategien fällt schwer. Immerhin halten die Onlinevermögensverwalter je nach Risikoneigung zahlreiche Investmentmodelle bereit. Einen recht umfassenden Versuch der Performancemessung startete das Portal Brokervergleich.de, das echtes Geld in Strategien mit mittlerer Risikoneigung steckt. Dieser Echtgeldtest startete 2015 und nimmt jeweils im Mai die Angebote neuer Anbieter auf.

Die Macher werteten zusätzlich das Abschneiden der Robos in der Corona-Krise aus. Dabei gaben die Maschinen keine überragend gute Figur ab. Schlagzeilen wie "Anlage­roboter schwächeln" oder gar "Crash der ­Roboter" waren zu lesen. Die Spannweite der Ergebnisse reicht von "nur" minus neun Prozent bis fast 25 Prozent Verlust. Im Mittel erlitten die 20 Portfolios im Corona-Test von Brokervergleich.de Einbußen von rund 15 Prozent. (ert)


Wie die Anbieter das Abschneiden erklären, ob sie ihre Strategien nachjustieren und wie sich das Mittelaufkommen im Corona-Crash entwickelte lesen Sie im neuen Heft 2/2020 von FONDS professionell. Angemeldete KLUB-Mitglieder finden den Artikel auch hier im E-Magazin.