Das sind die Absatzspitzenreiter unter den Fondsboutiquen
Das von Fondsboutiquen verwaltete Vermögen ist im ersten Quartal 2026 stark gesunken. Insbesondere ein bekannter Vermögensverwalter musste Federn lassen, während andere Gesellschaften Anleger überzeugen konnten, wie die aktuelle Übersicht von Pro Boutiquenfonds zeigt.
Es läuft nicht gut für die Boutiquenfonds. Das Gesamtvolumen der von Boutiquen gemanagten oder beratenen Portfolios ging im ersten Quartal deutlich um 5,3 Milliarden Euro auf nur noch 157,7 Milliarden Euro zurück. Besonders auffällig sind die hohen Mittelabflüsse: Mit minus 2,2 Milliarden Euro übertreffen die Nettoabflüsse im ersten Quartal 2026 den Vorjahreswert um mehr als das Zwanzigfache.
Das ergab die aktuelle quartalsweise Marktanalyse des Frankfurter Beratungshauses Pro Boutiquenfonds (PBF), das zu den deutschen Fondsboutiquen auch große Anbieter wie Flossbach von Storch, Acatis oder DJE Kapital zählt. Getragen wird diese Entwicklung laut PBF nahezu vollständig durch das Mischfondssegment, das mit Abflüssen von rund zwei Milliarden Euro praktisch die gesamte Negativentwicklung des Marktes erklärt.
FvS-Flaggschifffonds verlieren deutlich
In diesem Quartal lässt sich sogar genau sagen, welcher Asset Manager für den Volumenrückgang vor allem verantwortlich ist: Flossbach von Storch. Die beiden Flaggschifffonds des Kölner Vermögensverwalters, Multiple Opportunities und Multiple Opportunities II, verloren rund 2,4 Milliarden Euro beziehungsweise 1,4 Milliarden Euro an Volumen. Auch der Acatis Value Event Fonds zeigte sich im zweiten Jahr mit neuem Management rückläufig und verlor seine Position als drittgrößter Fonds an den Best Global Concept von Feri.
Trotz marktweiter Nettomittelabflüsse sammeln einige Gesellschaften und deren Fonds kräftig Anlegergelder ein. Auch einige erst in diesem Jahr lancierte Newcomer finden Investoren. Wenn Sie Details wissen möchten – einfach oben in der Grafikstrecke nachlesen! (jb)














