Die Dekabank räumt ihren Mitarbeitern das Recht ein, 40 Prozent mobil zu arbeiten. Theoretisch sind sogar bis zu 100 Prozent möglich, wenn Führungskraft und Mitarbeiter das aktiv wollen. Darüber hat das Unternehmen in dieser Woche intern informiert, wie ein Sprecher bestätigte.

Grundlage sind Dienstvereinbarungen zwischen Deka und Mitarbeitervertretungen zum künftigen mobilen Arbeiten. Die Regelungen gelten ab sofort für alle Konzernteile der deutschen Tochtergesellschaften. Außerhalb von Deutschland darf nicht gearbeitet werden. Alle Mitarbeiter haben ein Notebook erhalten und sollen zudem noch in diesem Jahr eine einmalige finanzielle Unterstützung zur Ausstattung des mobilen Arbeitsplatzes von 1.000 Euro netto bekommen. Zusätzlich gibt es ein Versicherungspaket, das etwa eine private Unfallversicherung enthält. Die Regelungen kommen alle drei Jahre auf den Prüfstand.

Die Dekabank ist ohnehin gerade dabei, neue Büros zu übernehmen, die bereits auf mobiles Arbeiten ausgerichtet sind. Noch in diesem Jahr beginnt der Umzug in einen Neubau in Niederrad. Nach Abschluss im nächsten Sommer sollen dann dort bis zu 3.500 Mitarbeiter tätig sein. In der Frankfurter Innenstadt wird die Deka 2024 nach über 20 Jahren das Trianon-Gebäude verlassen und in das neu entstehende Hochhaus Four-T1 auf einem ehemaligen Deutsche-Bank-Areal im Bankenviertel der Stadt ziehen. (mb/Bloomberg)