Das Gebot der deutschen Bank für die Wirecard Bank und einige damit verbundene Unternehmen sei eines von mehreren, berichtet die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf unterrichtete Kreise. Alle nicht verbindlichen Offerten lägen deutlich unter 100 Millionen Euro, was Wirecard-Konkursverwalter Michael Jaffé als Minimum betrachte, um einen Verkauf statt einer Liquidation durchzuführen.

Die niedrigen Gebote für die deutschen Aktiva, die sieben Unternehmen sowie die Wirecard Bank umfassen, könnten einen Verkauf erschweren. Jaffé muss einen Preis erzielen, der über dem potenziellen Erlös aus der Liquidation der Unternehmen liegt, der auf 100 bis 200 Millionen Euro geschätzt wird, berichten informierte Personen. Vertreter des Verwalters und der Deutschen Bank lehnten eine Stellungnahme ab. (mb)