Auch wenn die Corona-Pandemie eines Tages überstanden ist, wird die Option auf Homeoffice in vielen Unternehmen erhalten bleiben. Als Konsequenz werden weniger Büroräume benötigt. So plant auch die Deutsche Bank: Das Kreditinstitut gab nun bekannt, zwei große Bürostandorte im Frankfurter Umland aufzugeben. Wie das "Handelsblatt" berichtet, sollen bis Ende 2024 schrittweise rund 5.500 Mitarbeiter in die Innenstadt der Mainmetropole umziehen. Ihre Koffer packen müssen die Beschäftigten im Frankfurter Europapark im Stadtteil Sossenheim, dort sitzen mehrheitlich Mitarbeiter der DB Investment Services, und die ITler, die bislang im Technischen Zentrum Eschborn (TZE) arbeiteten. Sie alle sollen ihren Arbeitsplatz an die drei verbleibenden Standorte der Bank im Stadtzentrum verlegen, die ab dem kommenden Jahr umgestaltet werden.

Die Bank will nach eigenen Angaben die Büroflächen effizienter nutzen und gleichzeitig dem Wunsch ihrer Beschäftigten nach Homeoffice nachkommen. Daher ist bald Schluss mit der bisherigen "fragmentierten Bürolandschaft" rund um Frankfurt. Erst kürzlich hatte die Bank eine Betriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten beschlossen, die Mitarbeitern Aufwandsentschädigungen zusichert, wenn sich auf mindestens zwei Homeoffice-Tage pro Woche festlegen.  

Attraktivere Büros
Mit Schließung der beiden Standorte spart die Bank laut "Handelsblatt" insgesamt 108.000 Quadratmeter Bürofläche ein. Laut Immobilienexperten kommt es aber angesichts des Trends zur Remote-Arbeit nicht nur darauf an, Fläche zu reduzieren. Vor allem soll der Bürobesuch einen Mehrwert bieten, indem das Büro modern und attraktiv gestaltet ist und sich in bester Innenstadtlage befindet. (fp)