Die Deutsche Bank hatte im Zuge der Corona-Krise Einschränkungen bei den Arbeits- und Reisebedingungen ihrer Mitarbeiter verfügt. An diesen hält das Institut trotz der Lockerungen der Auflagen seitens der Behörden weiterhin fest. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine interne Mitteilung der Bank. Das Kreditinstitut gibt zudem Empfehlungen für private Urlaubsreisen.

"Die sinkenden Infektionszahlen, das schöne Wetter und das zunehmende Leben auf Straßen und in Geschäften können leicht dazu verleiten zu denken, dass wir die Pandemie hinter uns haben. Das haben wir aber nicht", zitiert Reuters aus der Mail des für den Geschäftsbetrieb in Deutschland zuständigen Managers, Christian Berendes. Gerade in Zeiten, in denen mehr und mehr Beschäftigte an ihre gewohnten Arbeitsplätze zurückkehrten, müssten Maßnahmen wie etwa das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes weiter eingehalten werden. Persönliche Treffen mit Kunden und Kollegen seien weiterhin zu vermeiden und stattdessen virtuelle Treffen einzuberufen. Dies spare zudem Kosten.

Quarantäne zählt als Urlaub
Falls Deutsch-Banker nach Ende einer privaten Reise in Quarantäne müssten, trügen sie dafür selbst das Risiko, heiße es in dem Schreiben weiter. Im Zweifel müsse dafür Urlaub genommen werden. "Es ist sinnvoll, dass Sie vor Ihrem Urlaub mit Ihrem Vorgesetzten besprechen, was zu tun ist, falls Sie nach Ihrem Urlaub in Quarantäne sein müssen", zitiert die Nachrichtenagentur weiter aus der Mail. (jb)