Die Deutsche Bank spart, wo immer es nur möglich ist. Daher wird das Geldinstitut künftig auch Mitarbeitern in Deutschland Prämienzahlungen für Dienstjubiläen streichen. Seit Anfang 2019 gibt es zudem strengere Vorschriften für die Mitnahme von Resturlaub ins nächste Kaldenderjahr. Dies berichtet das "Handelsblatt".

Ab Oktober sollen neue Arbeitsverträge in Deutschland keine Sonderzahlungen mehr vorsehen, die Mitarbeiter bislang für eine Betriebszughörigkeit von zehn, 25 und 40 Jahren bekommen, schreibt das "Handelsblatt". Altverträge blieben unberührt, da das deutsche Arbeitsrecht der Bank einen einseitigen Eingriff verbiete. Bereits seit Jahresbeginn verschärfe eine neue Betriebsvereinbarung außerdem die Regelungen zu Resturlaubstagen. Dem "Handelsblatt" zufolge dürfen leitende Angestellte danach fünf Urlaubstage ins erste Quartal des Folgejahres übertragen, normale Beschäftigte zehn Tage. 

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Der Zeitung zufolge sind Mitarbeiter an ausländischen Standorten der Deutschen Bank von noch schärferen Einschnitten betroffen. Extrazahlungen für Dienstjubiläen sind etwa in London offenbar grundsätzlich und auch rückwirkend gestrichen worden. Die Deutsche Bank habe sich zu den Anpassungen an den internationalen Standorten und in Deutschland nicht äußern wollen, berichtet das "Handelsblatt". (am)