Die Deutsche Bank steht derzeit in Mailand wegen illegaler Geschäfte mit der italienischen Bank Monte dei Paschi vor Gericht. Die italienische Staatsanwalt wirft dem Geldinstitut Marktmanipulation, Bilanzfälschung und Täuschung der Regulierungsbehörden vor, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Deutsche Bank soll Monte dei Paschi dabei geholfen haben, Verluste in den Jahren 2008 bis 2013 vor den Aufsehern zu verschleiern

Die Ermittler fordern, insgesamt 441 Millionen Euro bei der Deutschen Bank zu beschlagnahmen sowie weitere 445 Millionen Euro von der japanischen Bank Nomura. Insgesamt müssen sich 13 Ex-Mitarbeiter der beiden Institute gerichtlich verantworten. In ihrem Schlussplädoyer forderte die Staatsanwaltschaft Haftstrafen von bis zu acht Jahren für die Angeklagten. Beide Geldhäuser lehnten eine Stellungnahme ab. (fp)